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barbara claussen

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ausfuehrungen der kuenstlerin

Meine Arbeit trägt dazu bei Fragen aufzuwerfen, führt zu Gesprächen, und erkundet ungewöhnliche und manchmal lustige Ergebnisses zu Herausforderungen die sich an Kreuzpunkten zwischen öffentlichen und privaten Bereichen ergeben. Die Veränderungen welche die Grenzen zwischen öffentlich und privat verschwimmen lassen sind für mich einfach faszinierend wenn ich die Konflikte beobachte die als Folge von technischen und soziologischen Änderungen zu Tage treten.

Meine Installationen erforschen Angelegenheiten die mit Landnutzung, Gesetz, Geschichte, und zeitgenössischem Leben zu tun haben. Ich fühle mich von Kontroversen die sich wegen unterschiedlichen Ansichten ereignen sehr angezogen. Meine Nachforschungen beinhalten persönliche Interviews und Informationen die ich in Büchereien für Gesetzgebung, Zeitungsarchiven, Heimatvereinen und Grundbuchauszügen gefunden habe. Meine Arbeit besteht daher in verschiedenen Formen von Modelen vom kleinstem Umfang die in Vitrinen ausgestellt werden bis hin zu Zeitungskiosks auf einer 49 Morgen großen Insel. Ich beziehe immer andere Leute in jeder meiner Arbeiten: ich beauftrage sie Fragen zu stellen, Siebdrucktexte, Ideenaustausch um Grenzstreitigkeiten zu beseitigen oder einfach selber das Vermessungsbandmaß über ein Feld zu spannen um die Begrenzung zu finden. Die zeitliche und manchmal verborgene Art der Arbeit reflektiert Grenzveränderungen.

Das Zusammenspiel von Tragödie und Komödie webt sich als Faden durch meine Stücke. Situationen die ich untersuche stellen Konflikte, Kontroverse und Verluste dar. Das einbringen von unterschwelligem Humor verleiht Kraft und Heilung, um Byron's Worte hier zu reflektieren,"Und wenn ich über ein sterbliches Ding lache "dann muß ich wenigsten nicht weinen."