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barbara claussen

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highway 280

Hier stellte ich kurzzeitig 4' x 10' Fuss (1,2 x 3,05 m) lange Stücke fluoreszierenden orangen Coroplasts entlang der Zweimeilenstrecke der engen Bundesstrasse auf, die nach dem Einsturz der 35W Brücke in eine Autobahn verwandelt wurde. Zweideutige Begriffe wie Gehör, Aus/Sicht und Vision projizierten eine prägnante Synopse des jahrzehntelangen Konflikts rund um die Errichtung einer Lärmschutzwand.

Für die zweite Phase des Projektes setzte ich 280 Rasenschilder von 12,7 x 18 cm Grösse auf Grundstücke östlich der Autobahn. Gegensätzliche Meinungen, die beim letzten öffentlichen hearing/ geäussert wurden, waren auf diesen Lilliputschildern farblich kodiert. Die Platzierung der Schilder - mindestens 3 m vom Randstein entfernt, um den dementsprechenden Vorschriften genüge zu tun – sowie ihre 12 Punkt Schriftgrösse und Miniaturskala verwiesen auf den Eindruck der Bürger, dass ihre Stimmen nicht gehört werden oder auf die Entscheidungen der Regierung keinen Einfluss haben.

 

 

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